Saint Stephen’s Letter

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Rev. RAYMOND PEREZ O.Praem
Rev. ROBERT HODGES O.Praem Associate for Germans
Rev. THEODORE SMITH O.Praem Associate for Hungarians



Juli Pfarrkalender 2005
 

 
03. (So) 14. SONNTAG IM JAHRESKREIS (Lesejahr A)
 08.45:   Glorreicher Rosenkranz (Vorbeterin: Margaret Rittner)
              und Beichtgelegenheit
 09.15:   Deutsche Messe mit Kirchenchor (Lektorin: Hermine Boehm)
 
05. (Di) 11.00: Beichtgelegenheit
12.00: Mittagessen u. Kartenspiel des Deutschen Altarvereins
 
10. (So) 15. SONNTAG IM JAHRESKREIS (Lesejahr A)
 08.45:   Glorreicher Rosenkranz (Vorbeterin: Anna Spelatz)
              und Beichtgelegenheit
 09.15:   Deutsche Messe mit Trachtenchors (Lektorin: Erik Eisel)
 
17. (So) 16. SONNTAG IM JAHRESKREIS (Lesejahr A)
 08.45:   Glorreicher Rosenkranz (Vorbeterin: Margaret Rittner)
              und Beichtgelegenheit
 09.15:   Deutsche Messe mit Kirchenchor (Lektorin: Gini Greger Hight)
 
24. (So) 17. SONNTAG IM JAHRESKREIS (Lesejahr A)
 08.45:   Glorreicher Rosenkranz (Vorbeterin: Anna Spelatz)
              und Beichtgelegenheit
 09.15:   Deutsche Messe(Lektorin: Andreas Haberstroh)
 
31. (So) 18. SONNTAG IM JAHRESKREIS (Lesejahr A)
 08.45:   Glorreicher Rosenkranz (Vorbeterin: Margaret Rittner)
              und Beichtgelegenheit
 09.15:   Deutsche Messe(Lektorin: Renate Fruhner)

GLÜCKLICHE UND GESEGNETE SOMMERFERIEN
ALLEN LIEBEN PFARRKINDERN !


JUNI         HL. BENEDIKT VON NURSIA           2005
VATER DES ABENDLÄNDISCHEN MÖNCHTUMS

 

Als Kardinal Josef Ratzinger am l9. April d.J. zum Papst gewählt wurde, gab er bekannt, daß er als Papst den Namen Benedikt XVI. für sich ausgewählt habe, und zwar aus zwei Gründen: erstens zur Verehrung des Papstes Benedikt XV., der die Kirche während der schweren Zeit des Ersten Weltkriegs und des Wiederaufbaus danach leiten mußte (1914-22) und wie ein mutiger „Prophet des Friedens“ versuchte, Versöhnung und Harmonie unter den Menschen und Völkern zu stiften; und zweitens zur Verehrung des hl. Benedikt von Nursia (um 480-547), der den „Vater des abendländischen Mönchtums“ genannt wird und --- zusammen mit dem hl. Cyrill und dem hl. Methodius --- als Patron von Europa verehrt wird, weil er und der von ihm gegründete Benediktinerorden einen großartigen und entscheidenden Einfluß auf die Verbreitung des Mönchtums und des Christentums in Europa gehabt hat. In seiner ersten Generalaudienz am 27. April erwähnte Papst Benedikt XVI., daß der hl. Benedikt in Deutschland und insbesondere in seinem Heimatland Bayern sehr verehrt wird und einen grundsätzlichen Beleg für die Einheit Europas und für die grundlegenden christlichen Wurzeln europäischer Kultur und Zivilisation darstellt.

Es folgen eine kurze Lebensbeschreibung des hl. Benedikt (dessen Gedenktag am 11. Juli gefeiert wird) und das Tagesgebet von seinem Gedenktag (vgl. Das Meßbuch für die Bistümer des deutschen Sprachgebietes [Kleinausgabe 1976], S. 719):

Zu Nursia in Umbrien (einer Region in Mittelitalien nordöstlich von Rom) um 480 geboren, wurde Benedikt in Rom erzogen, begann jedoch, um der sittenlosen Stadt zu entfliehen, bei Subiaco (zirka 35 Meilen östlich von Rom) ein Einsiedlerleben zu führen. Nach einigen Jahren strenger Buße leitete er eine Anzahl von kleinen Klöstern. Schließlich gründete er im Jahre 529 das berühmte Kloster Montecassino (zirka 70 Meilen südöstlich von Rom), die Wiege des Benediktinertums und der Grundstein für das abendländische Mönchtum. Dort schrieb er seine Klosterregel. Die aus dieser Regel des hl. Benedikt sprechende väterliche Persönlichkeit und Weisheit zog damals und bis heute viele Jünger an. Die Mönche des Benediktinerordens leben nach der Grundregel, die auch für uns ein Anruf sein kann: ora et labora, bete und arbeite! Der hl. Benedikt ist am 21. März um 547 in Montecassino gestorben und dort begraben. Seit dem 8. Jahrhundert wird sein Gedenktag am 11. Juli (Festtag der Translation seiner Reliquien) gefeiert.

Allmächtiger Gott,
du hast uns im heiligen Benedikt
einen Meister und Lehrer geschenkt,
der uns anleitet,
dich zu suchen und dir zu dienen.
Gib, daß wir der Liebe zu dir nichts vorziehen,
sondern voll Freude und Zuversicht
auf dem Weg deiner Gebote dir entgegeneilen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.